In der Feuerwache 4 fand ein dreistündiger Auffrischungskurs in Erster Hilfe für die Feuerwehrangehörigen statt. Im Mittelpunkt standen lebensrettende Maßnahmen. Die Teilnehmer trainierten die korrekte Beatmung und Herzdruckmassage sowie die stabile Seitenlage. Auch der Umgang mit einem AED (automatisierter externer Defibrillator) wurde geübt.
Das Notfalltraining muss jährlich absolviert werden. Voraussetzung ist ein bereits abgeschlossener 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs. Eine fundierte Ausbildung ist für Angehörige von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr essentiell , da sie bei Einsätzen häufig frühzeitig am Ort des Geschehens eintreffen.
Federführend durchgeführt wurde die Schulung von Christian Schappert-Blümling. Unterstützt wurde er von Tristan Jung. Neben den theoretischen Grundlagen standen vor allem praktische Übungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, die richtigen Handgriffe auch unter Zeitdruck sicher anwenden zu können.
Nach Abschluss der Schulung besteht die Möglichkeit, sich freiwillig für die Lebensretter-App registrieren zu lassen. Geht bei der Leitstelle Trier ein Notruf wegen einer bewusstlosen Person oder eines Herz-Kreislauf-Stillstands ein, wird zunächst geprüft, welche Rettungsmittel verfügbar sind. Sind registrierte Nutzer der App näher am Einsatzort, können sie zusätzlich alarmiert werden. So kann beispielsweise eine Person einen AED holen, während weitere Helfer zur Reanimation zum Patienten eilen.
Dass dieses System Leben retten kann, zeigte sich bereits in der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen. Dort trug der schnelle Einsatz von Ersthelfern dazu bei, ein Menschenleben zu retten.
Schappert-Blümling und Jung bedankten sich bei der Wehrleitung Jörg Riemer und Frank Knapp für die Unterstützung sowie bei der Stadt für die Finanzierung. Die regelmäßige Auffrischung sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte auch bei medizinischen Notfällen schnell und sicher handeln können.
Foto und Bericht: Christian Schulz


