Neben der großen Jahresabschlussübung ist der Berufsfeuerwehrtag der Feuerwehr Idar-Oberstein das Highlight für den Feuerwehrnachwuchs.
Die 44 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren verbringen dabei 24 Stunden auf der Feuerwache, essen und schlafen dort, und sie müssen natürlich einige Einsätze abarbeiten.
Los ging es am Freitag mit einer offiziellen Begrüßung, der unter anderem Bürgermeister Fritz Marx, BKI Lukas Klein und Thomas Johann, Vorstand der OIE AG, beiwohnten.
Zwei geplante Übungsszenarien mussten aufgrund von Realeinsätzen ausfallen. „Einsätze sind unvorhersehbar und können den Verlauf des Berufsfeuerwehrtages jederzeit beeinflussen“, sagt Bernhard Rothenberger, Jugendfeuerwehrwart der Stadt Idar-Oberstein.
Begonnen wurde mit dem Einsatzstichwort: Zwei Personen in Zwangslage, die mithilfe der Schleifkorbtrage und mehrerer Steckleiterteile aus der Nahe „gerettet“ werden mussten.

Weiter ging es mit einem Brand in einem Schrebergarten, gefolgt von einer Personensuche, einem Brand am Schulhof nahe der Kita in Enzweiler, einer Ölspur und einem Flächenbrand.


Die OIE stellte ihr Trainingsgelände in Algenrodt für einen inszenierten Elektrobrand zur Verfügung. Zwischen den Einsätzen war mit Lasagne am Freitag, einem reichhaltigen Frühstück am Samstag und Würstchen zum Abschluss für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Wie bei einer Berufsfeuerwehr stand auch eine Sporteinheit auf dem Programm.
Aufgrund der enormen Hitze wurde der letzte „Brandeinsatz“ am Samstag abgesagt, und man entschied sich für eine Wasserschlacht, die den Jugendlichen sehr viel Freude bereitete. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und der Zusammenhalt aller vier Jugendfeuerwehren gestärkt.

Bernhard Rothenberger bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren und den zahlreichen Helfern: „Ohne das Engagement von den Jugendwarten und den unterstützenden aktiven Wehrleuten wäre solch ein Event nicht durchführbar.“


